A “Schein” on Gamescom

 von Philipp Schäfer Gut dass wir keinen Podcast sondern einen Blog haben, denn meine Stimme erholt sich gerade noch. Auf der Gamescom hat man ohne Mikrophon und Soundanlage keinen sehr stimmenfreundlichen Job. Um das ganze positive Auszudrücken: Wir sind dazu gekommen unzähligen Leuten unser Spiel zu präsentieren und da ist die eigene Stimme ein geringes Opfer, zumal sie ja irgendwann zurückkehrt. Am Anfang waren wir sehr skeptisch ob unser kleines…

von Philipp Schäfer

Gut dass wir keinen Podcast sondern einen Blog haben, denn meine Stimme erholt sich gerade noch. Auf der Gamescom hat man ohne Mikrophon und Soundanlage keinen sehr stimmenfreundlichen Job. Um das ganze positive Auszudrücken: Wir sind dazu gekommen unzähligen Leuten unser Spiel zu präsentieren und da ist die eigene Stimme ein geringes Opfer, zumal sie ja irgendwann zurückkehrt. Am Anfang waren wir sehr skeptisch ob unser kleines Indie Arena Booth auf einer Messe auf der alle nach den großen neuen Titeln suchen sich überhaupt irgendeiner Aufmerksamkeit erfreuen wird, nachdem sich die Besucher alle auf der Jagd nach Merchandise und den Neuesten AAA Titeln sind.

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Jetzt fühle ich mich schlecht so über die Besucher zu reden. Nein ehrlich, ihr wart toll! Wir hatten permanent super Spieler mit guten Fragen und Feedback. Schon dafür hat sich das Kommen gelohnt.

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Von Mittwoch bis Freitag hatten wir als Ruhe Oase auch noch den Business Bereich. Dort hatten wir neben jeder Menge Kaffee auch mehr oder weniger geplante Meetings. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: In den Pausen nicht raus gehen sondern sich bei der WKO, dem NRW Stand oder beim Bavaria Booth etwas zu Essen oder zu trinken zu holen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch dabei einen nützlichen Kontakt zu knüpfen.

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Aber gehen wir geistig noch einmal zurück zur Entertainment Area. Während man sich Termine mit der großen Presse machen kann um sich gesondert zu treffen, darf man nicht die Journalisten unterschätzen die mitten durch die Menge laufen und vom Startup bis zur internationalen Presse reichen. Eines der Dinge die wir auf der Gamescom gesehen und gelernt haben, ist aktiv nach genau diesen zu suchen. Unsere generelle Lernliste wird auch bald in die Indie Arena gelangen und je nach Zuspruch dann vielleicht auch nochmal andernorts gepostet.

Wo wir schon bei Empfehlungen sind. Die Gamescom hat nicht nur ein Tag- sondern auch ein Nacht-Leben. Die Gamescom Party zum Beispiel lohnt sich meines Erachtens sehr – die 55 Euro Eintritt sind immerhin schon fast mit dem Essen und Trinken ausgeglichen und man muss sich schon sehr anstrengen um dabei nicht auch noch neuen Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Was ich in dem Zusammenhang nicht empfehlen kann ist die ganze Nacht durch zu machen: es erhöht die Produktivität der nächsten Tage nicht und es ist nicht der letzte Moment an dem man neue Leute kennen lernt. Die gehypte Sony-Party allerdings hab ich zu später Stunde nur noch als „Party Party“ mitbekommen, wer also zum Networken hingeht sollte nicht zu viel erwarten. Allen die Kontakt zur Gruppe haben kann ich das Indie Arena Treffen sehr ans Herz legen.

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Zum Schluss noch ein wenig Werbung. Wenn ihr nächstes Jahr auf der Gamescom seid, schaut mal (oder wieder) bei der Indie Arena vorbei. Viele neue Ideen kamen die letzten Tage auf den Tisch und der Stand nächstes Jahr wird bestimmt ein Traum!

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Bis nächstes Jahr dann Köln!

Wir sind übrigens in den nächsten Wochen in Wien auf der AniNite, in Linz auf der Gamestage und noch einmal in Wien auf der Game City zu treffen. Danach steht die Game Arena in Poznan vage am Horizont. Wer uns irgendwo treffen möchte schaut am besten bei uns auf Twitter oder Facebook vorbei. Da es hier noch nicht gezeigt wurde: hier noch ein Bild unseres neuen Merchandise.

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