Imagine Cup 2014 German Finals

 von Tiare Feuchtner Die letzten beiden Tage waren für uns ein wenig wie eine Reise in die Vergangenheit. Wir wurden eingeladen die STC (Student Technology Conference) aka. das Deutsche Finale des diesjährigen Imagine Cup zu besuchen. Als wir im Microsoft Office in Berlin ankamen, wurden wir mit Lunch-Paketen und Goodies begrüßt, überall waren junge Leute und es lag Vorfreude und Spannung in der Luft – wiedamals in St. Petersburg. Wir…

von Tiare Feuchtner

Die letzten beiden Tage waren für uns ein wenig wie eine Reise in die Vergangenheit. Wir wurden eingeladen die STC (Student Technology Conference) aka. das Deutsche Finale des diesjährigen Imagine Cup zu besuchen. Als wir im Microsoft Office in Berlin ankamen, wurden wir mit Lunch-Paketen und Goodies begrüßt, überall waren junge Leute und es lag Vorfreude und Spannung in der Luft – wiedamals in St. Petersburg. Wir begrüßten Jan, den Organisator, und fanden unsere Freunde von akili:innovation in Dresden, die dieses Jahr wieder am Wettbewerb teilnahmen. Diesmal hatten Almuth, Hannes, Matthias und Marcel nicht nur eines, sondern sogar ZWEI Projekte eingereicht!

akili:innovation

Die Tage waren vollgepackt mit Vorträgen zum Thema “The Internet of Things” und den Präsentationen des diesjährigen Imagine Cup Bewerber. Es fanden so viele Sachen gleichzeitig statt, dass wir kaum wussten wo wir sein wollten. Also taten wir, was jede vernünftige Person in so einer Situation tun würde: Wir hielten uns im Aufenthaltsraum auf, wo ein endloser Vorrat an Kaffee und Softdrinks unsere Kehlen befeuchtete, während wir uns mit einer großen Mischung junger Leute aus ganz Deutschland unterhielten, und neue, aufregende Ideen und Projekte kennenlernten. In kurzen Intervallen schwebten auf Augenhöhe lecker duftende Speisen vorbei, und wir mussten nur faul den Arm ausstrecken um uns damit voll zu stopfen. Himmlisch, ich sag’s euch!

Die Präsentationen unserer Freunde in den Kategorien World Citizenship und Innovation ließen uns kurz auf das Essen vergessen. Und dann waren da natürlich die Games. Wir freuten uns besonders darüber die Gewinner des Global Game Jam mit Fru kennen zu lernen. Das Prinzip dieses Spiels ist so wunderbar einfach und dennoch so unterhaltsam und herausfordernd. Und natürlich erinnert es uns ein wenig an Schein – also kein Wunder, dass es mir so gut gefällt!

Der Abend begann bei uns mit einer guten deutschen Tradition: Freibier! Das machte das hands-on Showcase der Imagine Cup Teilnehmer noch viel besser. Später wurde von ein paar DJs für Unterhaltung gesorgt, ein Tisch mit vielen Rollen buntem Klebeband lud uns ein Kunst.. oder so ähnlich zu schaffen, und im Hackathon kamen viele nette technische Gadgets zum Einsatz.

Kunst
so ähnlich

Inmitten vom Summen der Unterhaltungen, den Geräuschen eines Schwebenden oder hauptsächlich Abstürzenden Quadrokopters, zu unseren Füßen herumwuselnden, leuchtenden Spheros und dem tiefen Dröhnen der Musik, Minuten. Und während sich manche von uns alt vorkamen und sich kurz nach Mitternacht auf den Heimweg machten, fanden andere erst lange nach dem Frühstück in ihre Betten.

Der nächste Tag fing mit den ersten Präsentationen via Livestream sehr gemächlich an, und wir kamen erst pünktlich zum Mittagessen im Microsoft Office an. Freundliche Unterhaltungen, noch ein paar Vorträge und viel Kaffee machten das Warten auf die Preisverleihung gut erträglich. Unsere Freunde staubten den dritten Platz im Innovation-Bewerb und den zweiten Platz in World Citizenship ab. Jeder von ihnen durfte ein nagelneues Windows Phone und ein Dell Tablet mit nachhause nehmen. Obwohl sie also leider nicht zum weltweiten Finale nach Seattle fliegen werden, hat es sich also allemal ausgezahlt denk ich. Gratuliere euch!

Awards

Nachdem wir uns schließlich verabschiedet hatten und zur U-Bahn gingen, fühlten wir uns müde und irgendwie leer. Vielleicht war es deswegen, weil sich alles so vertraut anfühlte und wir aber kein eigenes Projekt vorgestellt hatten, nicht vor dem Urteil der Jury gezittert hatten und nicht diese Verbindung zu den anderen Teams gespürt hatten, wie letztes Jahr. Aber eines haben wir in den letzten Jahren über Microsoft auf jeden Fall gelernt: Sie kümmern sich sehr gut um ihre eigenen Leute und sorgen dafür, dass man immer gut gefüttert, verhätschelt und glücklich ist!