Recollections from the Art-World

 von Philipp Schürz Das ist also der erste Post über den design Aspekt des Spiels. Wo soll ich nur anfangen… Es hat sich so vieles geändert, seit wir dieses Projekt begonnen haben. Ich weiß nicht mal mehr genau, wann das war. Am Anfang fühlte es sich an, als würde ich nur versuchen den Kopf über Wasser zu halten. Ich hangelte mich von einem Asset zum nächsten und versuchte „eins von…

von Philipp Schürz

Das ist also der erste Post über den design Aspekt des Spiels. Wo soll ich nur anfangen…
Es hat sich so vieles geändert, seit wir dieses Projekt begonnen haben. Ich weiß nicht mal mehr genau, wann das war. Am Anfang fühlte es sich an, als würde ich nur versuchen den Kopf über Wasser zu halten. Ich hangelte mich von einem Asset zum nächsten und versuchte „eins von jedem“ zu machen, um Leerstellen zu füllen und Platzhalter zu ersetzen. Ich dachte nicht wirklich über ein Gesamtkonzept nach. Ich arbeitete nach einem ungefähren Bild, das ich vor meinem geistigen Auge sah und versuchte jedes neue Asset ungefähr daran anzupassen.
Ich weiß nicht wie oft ich die Plattformen komplett neu gemacht habe! Nach dem Übergang vom Studentenprojekt zu einem Spiel, das wir auch tatsächlich veröffentlichen wollten, war klar, dass sich das ändern musste.
Einen Großteil der letzten Zeit habe ich damit verbracht, ein paar Bilder zu machen, die als Vorlage zur Herstellung aller weiteren Assets dienen werden. Ich kann jetzt mit einiger Überzeugung sagen, dass die Hauptarbeit getan ist (aber nicht wirklich ^^)! Von jetzt an kein ständiges hinterfragen mehr, keine grundlegenden Umstrukturierungen. Alle Ideen die den „look and feel“ betreffen wurden aufs Papier gebracht und abgesegnet. Jetzt gibt es einen klaren roten Faden, dem man einfach folgen kann. Würden wir das Projekt heute beginnen, würde ich viele Dinge anders machen. Auf der anderen Seite ist aber genau das einer der erfreulichsten Aspekte daran, an diesem Spiel zu arbeiten: zurückzuschauen und zu sehen, wie weit wir gekommen sind und wie viel wir gelernt haben. Jeder für sich und als Team.
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