The Christmas Award

 von Philipp Schäfer Bus, Bus und noch mehr Bus. Es ist sehr schön, dass es nun auch in Deutschland ein gut ausgebautes Busnetz gibt, aber ab 7 Stunden Fahrt macht es nun wirklich keinen Spaß mehr (Ich habe diese Lektion schon öfters gelernt und befürchte fast ich werde sie noch öfter lernen). Wir haben uns für den Deutschen Entwicklerpreis gleich zweimal 10 Stunden gegönnt. Glücklicherweise gab es aber genug positive…

von Philipp Schäfer

Bus, Bus und noch mehr Bus. Es ist sehr schön, dass es nun auch in Deutschland ein gut ausgebautes Busnetz gibt, aber ab 7 Stunden Fahrt macht es nun wirklich keinen Spaß mehr (Ich habe diese Lektion schon öfters gelernt und befürchte fast ich werde sie noch öfter lernen).
Wir haben uns für den Deutschen Entwicklerpreis gleich zweimal 10 Stunden gegönnt. Glücklicherweise gab es aber genug positive Dinge als Gegengewicht. In der klassischen Ruhrpott Industrie Ecke um den Bahnhof herum angekommen, brachten wir nur kurz unser Hab und Gut ins Hotel, um uns dann direkt aufzumachen.
Ein wenig abseits gelegen, aber gut erreichbar mit dem Bastard von U- und Straßenbahn, fanden wir schnell den auch in Industrie Stil gut angepassten Ort. Im Vorraum gab es bereits Getränke (ohne dass wir etwas gegessen hätten) und die Bühnenauftritte fingen ziemlich genau mit unserem Ankommen an. Eine Rede und eine Diskussion zum aktuellen Stand sollten Gesprächsinspiration für den restlichen Abend bringen. Dieser fand danach in einer viel größeren Halle mit schönen runden Tischen statt und wurde angenehm ruhig angegangen.
Air Berlin
Nachdem sich die Gaming-Branche langsam an den zugewiesenen oder umverteilten Plätzen aufgeteilt hatte, begann die feierliche Übergabe mit den dazugehörigen Startreden und Einsalbungen. Nicht weniger als 25 Auszeichnungen sollten vergeben werden. Das klingt erst einmal nach einer sehr langwierigen Angelegenheit, aber da einige Preise gesammelt an übliche Verdächtige vergeben wurden, hielt sich die „Folter“ in Grenzen. Die durchaus abwechslungsreichen und amüsanten Vorreden der Preisvergeber machten sogar ein unterhaltsames Ereignis daraus und die epische Leinwand mit teilweise fast humorvollen Kombinationen aus Musik und Spielausschnitten tat ihren Rest, um die mit Nebel und Licht verschönerte Halle zu dem emporzuheben was es sein soll: die Branchenweihnachtsfeier mit Verleihung des deutschen Entwicklerpreises. Alle waren dementsprechend locker und guter Laune und es herrschte fast eine familiäre Grundstimmung, die durch das freie Essen und Trinken gut unterstützt wurde. Vor allem die Horde von Daedalic Entertainment sorgte mit ihrer Ferienstimmung für das i-Tüpfelchen, so dass es nicht verwunderlich ist das wir nach der Karaoke mit eben dieser Gruppe und den Herrschaften von Balloon Quest noch in der Düsseldorfer Altstadt auf ein abschließendes Bier verschwanden.
Air Berlin
P.S.: Wir haben den Newcomer Award gewonnen *YaY*
Air Berlin