**** YEAH!

 von Bernhard Klemenjak Das war meine erste Reaktion auf die glückliche Nachricht, die vor ein paar Tagen aus St. Petersburg eintraf. Glücklicherweise genau während einer kleinen Feier hier in Wien – dadurch konnte gleich ohne Zeitverzögerung angestoßen werden. Ich bin zwar erst spät ins Projekt eingestiegen, aber wenn man die Menschen die daran beteiligt sind eine Weile kennt, weiß man wie viel Aufregung, Stress, Nervosität und dann pure Freude Tiare,…

von Bernhard Klemenjak

Das war meine erste Reaktion auf die glückliche Nachricht, die vor ein paar Tagen aus St. Petersburg eintraf. Glücklicherweise genau während einer kleinen Feier hier in Wien – dadurch konnte gleich ohne Zeitverzögerung angestoßen werden.

Ich bin zwar erst spät ins Projekt eingestiegen, aber wenn man die Menschen die daran beteiligt sind eine Weile kennt, weiß man wie viel Aufregung, Stress, Nervosität und dann pure Freude Tiare, Michael und die 2 Philipps durchlebt haben. Der Rest von uns hat versucht via Internet so nahe wie möglich an den Vieren dran zu bleiben. Daumen drücken während der Livestreams, zwischendurch ein bisschen chatten und dann die neuesten Fotos anschauen.

Das Gefühl, aus einem „kleinen“ Uni-Projekt so viel gemacht zu haben ist sicher überwältigend – und strahlt (oder besser gesagt „scheint“) hunderte Kilometer weit. Wenn ich dann an die Uni-Zeit zurückdenke fällt mir wieder ein, dass „Schein“ zuerst nicht zugelassen wurde – weil man sich das Spielprinzip nicht vorstellen konnte. Vielleicht war es genau diese Herausforderung, durch die es im Endeffekt das erfolgreichste Spiel des Jahrgangs wurde.

Wichtig wird es für uns jetzt sein, den Schwung mitzunehmen und unser Spiel zu vollenden. Preisverleihungen, Interviews und eine immer größere Bekanntheit sind gut – aber wir wollen vor allem durch ein tolles Spiel überzeugen. Wenn ich mir so manche Kommentare auf den diversen Webseiten durchlese freu ich mich einerseits über Lob & konstruktive Kritik und denke mir andererseits dass wir wohl nicht alle glücklich machen können. Allen voran diejenigen, die in unserem Spiel lediglich einen „Abklatsch“ anderer Spiele sehen. Aber vielleicht ist auch das nur wieder eine der vielen Herausforderungen, die wir brauchen um über uns hinaus zu wachsen.